Die weiße Frau von Ebersberg

Um was geht es?

 

Die Geschichte besagt, dass in den 60er Jahren eine Frau nahe einer Kapelle am Waldrand überfahren wurde und der Täter beging Fahrerflucht. Allerdings gibt es keinerlei Aufzeichnungen über einen solchen Unfall. Seitdem soll aber diese Frau angeblich noch heute ihren Mörder suchen und nachts an besagter Stelle vorbeifahrenden Autos erscheinen. Per Anhalter möchte sie wohl mitgenommen werden, doch nimmt man sie nicht mit, erscheint sie dennoch im Auto, reißt das Lenkrad herum und verursacht so einen Unfall.

 

Tatsächlich gab es bis in die Achtzigerjahre immer wieder Unfälle in der Nähe der Hubertuskapelle. 1985 kam ein Auto von der Straße ab und krachte in die Kapelle. Dabei riss es den rechten Eingangspfeiler aus dem Gemäuer. Danach wurde die Straße ein wenig verlegt, die Kurve entschärft. Seitdem habe es keine weiteren Unfälle mehr gegeben. Aber es erklärt doch, warum sich die Legende von der weißen Frau so hartnäckig hält.

 

 

Über die Kapelle:

 

Die Hubertuskapelle im Zentrum des Ebersberger Forsts ist eine Wegkapelle an der Staatsstraße 2080 zwischen Ebersberg und Schwaberwegen, an der Einmündung des Scheibenwegs. Sie steht im Eigentum des Freistaats Bayern. Früher führte die Salzstraße von Bad Reichenhall in Richtung München an der Kapelle vorbei . Das Salz wurde als Scheiben transportiert, was dem Weg seinen Namen gab, der Scheibenweg. Es ist nicht bekannt, wann das erste Mal eine Kapelle an diesem Ort stand. Das älteste Dokument ihrer Existenz ist eine Landkarte aus dem Jahr 1783. Das heutige Gebäude entstand 1859 „durch fromme Beiträge und die Bemühungen des Forstwarts Kühner“. Früher verwies eine Steinplatte an der Kapelle auf Kühner als Erbauer.

 

 

Das Video:

 

Auf meiner Suche bin ich auf ein Youtube Video gestoßen, in dem man die Frau wohl aufgenommen haben will. Über den Ersteller des Videos und wann genau es gemacht wurde, ist leider nichts bekannt. In dem Video wurde besagte Kapelle in der Nacht mit einem Strahler beleuchtet und mit einer Kamera, vermutlich auf einem Stativ stehend, gefilmt. Neben der Kapelle steht ein Baum und zwischen Baum und Kapelle soll die weiße Frau zu sehen sein. So wird man zumindest im Video darauf hingewiesen. Erstaunlicherweise sieht man sie wohl nur, wenn das Bild technisch heller gemacht wurde.

 

#ebersberg #weißeFrau
Screenshot
#ebersberg #weißeFrau
Screenshot 2

Mein Eindruck:

 

In diesem Video ist für mich nicht wirklich was zu erkennen. Erst nachdem man darauf hingewiesen wird und es im Bild eingerahmt wurde, kann man was erahnen. Für mich wird die Erscheinung hervorgerufen durch das Aufhellen, das starke Heranzoomen ins Bild und das reflektierende Licht. Wie man sieht hat die Bildqualität darunter stark gelitten und man könnte sogar rechts vom Baum einen menschlichen Umriss vermuten, da das Gehirn einem bei ungewöhnlichen Formen eher Dinge suggeriert, die man kennt, um es besser einordnen zu können. Demnach würde ich nicht sagen, dass es sich um ein Fake handelt, sondern um eine andere Wahrnehmung des Erstellers.

 

Quellen:
youtube

Wikipedia - Ebersberger Forst

 

© Jens Albers

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GEGEN SPUKTOURISMUS!

 

Immer wieder erscheinen Zeitungsmeldungen über Personen, die beim unbefugten Betreten von Grundstücken oder Gebäuden von der Polizei aufgegriffen worden sind und angeben, durch PU-Videos und –Berichte (Paranormale Untersuchung) dazu animiert worden sind.

Außerdem machen Ghosthunter auch immer wieder die Feststellung, dass Orte, an denen auch gerne PUs durchgeführt werden, mehr und mehr vermüllt oder zerstört werden, sei es durch Vandalismus, Graffitis, etc.

 

Leute, das geht gar nicht!

 

Paranormale Untersuchungen sind keine Aufforderungen, die jeweiligen Plätze einfach so aufzusuchen und dort zu randalieren!
In den Berichten der Ghosthunter wird oft genug betont, dass sich das jeweilige Team um eine Genehmigung bemüht hat, diesen Ort zu untersuchen und sich mit Wissen und Erlaubnis des Eigentümers dort aufhält.

 

Es kann ja durchaus vorkommen, dass auch Ghosthunter unbefugt einen Ort betreten, weil der Eigentümer einfach nicht auszumachen war. Auch das ist nicht gutzuheißen.

Aber kein Ghosthunter-Team, das etwas auf sich hält, würde einen Ort mutwillig beschmieren, beschädigen oder zerstören. Es wird kein Müll zurückgelassen, nicht mal Zigarettenkippen.

Ghosthuntern geht es dabei um ihre PU und um die Phänomene, die sie dabei vielleicht erleben und dokumentieren können.

Sie behandeln den Ort mit Vorsicht und Respekt.

 

Wenn Ihr euch durch PU-Videos und –Berichte inspiriert fühlt und diese Plätze selbst mal besuchen wollt, dann nehmt einfach Kontakt zu dem jeweiligen Ghosthunter-Team auf. Fast jedes Team nimmt gerne auch mal Gäste mit auf PU. Sollte es aus irgendwelchen Gründen als PU-Gast nicht klappen, bekommt Ihr so sicher wenigstens Informationen, wo Ihr euch wegen einer Genehmigung hinwenden könnt.

 

Die Konsequenzen von Spuktourismus sind weitreichender, als Ihr denkt und treffen nicht nur die Randalierer, wenn sie von der Polizei erwischt werden. Je nachdem, wie alt sie sind, werden ihre Eltern benachrichtigt und müssen evtl. ein Bußgeld zahlen. Wenn nicht die Eltern, dann vielleicht sie selbst. Sicher wird’s von Zuhause auch ein schönes Donnerwetter geben.

Desweiteren wird der Eigentümer des Ortes sicher über das unbefugte Betreten informiert werden. DAS hat dann Konsequenzen für die Ghosthunter. Wenn das fragliche Team selbst ohne Genehmigung da war, droht ebenfalls eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch bzw. unbefugtem Betreten. Evtl. ebenfalls eine Bußgeldzahlung.

UND – der/die Eigentümer haben vielleicht so die Nase voll von dem Theater, dass sie auch keine Genehmigung mehr zum Betreten des Grundstücks/Gebäudes erteilen, wenn die Nächsten anfragen.

Die Folgen: Es gibt immer weniger Orte, an denen Ghosthunter ihre PUs durchführen können, es wird immer schwerer, Genehmigungen zu erhalten, d.h. weniger Berichte und Videos und weniger Chancen, evtl. doch eindeutige Belege für Spuk, etc. zu finden.

Das Alles zerstört uns die Möglichkeit, unser Hobby, unsere Leidenschaft auszuüben!

Solche PUs an öffentlichen Orten, bzw. ohne Klienten sind nicht nur für unser Vergnügen und den Thrill. Es geht auch darum, Erfahrung zu sammeln, Übung zu bekommen, Fehler zu lösen und das Team zu stärken und zusammenzuschweißen. Außerdem sind es auch oft die Orte selbst und deren Geschichte, die uns daran faszinieren.

 

All das wird durch Spuktouristen kaputt gemacht.

 

Spuktourismus ist ignorant, dumm und egoistisch!

 

WIR BETONEN HIERMIT GANZ DEUTLICH, DASS WIR UNS VON SPUKTOURISMUS DISTANZIEREN UND UNSERE PU-BERICHTE AUF KEINEN FALL ALS AUFFORDERUNG ZUM SPUKTOURISMUS ZU VERSTEHEN SIND!

 

Wenn Ihr Euch für einen Ort näher interessiert, meldet Euch einfach bei uns. Wir helfen gerne.

 

Euer Team Ghost Hunter

Wir twittern auch! Folgt uns unter @T_Ghost_Hunter und bleibt immer auf dem Laufenden!